#09 - Gebäudebrand Burgalben
Brennender Müll im Eingangsbereich entzündet Fassade
Kerndaten:
| Einsatzstichwort | B3.01 - Gebäudebrand |
| Einsatzort | Waldfischbach-Burgalben, Roter Stich |
| Alarmzeit | 08.01.2026 - 20:20 Uhr |
| Alarmierte Einheiten | Hermersberg, Heltersberg, Höheinöd, Schmalenberg, Steinalben, Waldfischbach-Burgalben |
| Ausgerückte Fahrzeuge | FEZ | 1/11-1 | 1/46-1 | 1/34-1 | 1/42-1 | 1/19-1 | 2/23-1 | 2/72-1 | 3/23-2 | 4/42-1 5/42-1 | 6/42-1 | 6/19-1 |
Bericht:
Am 08.01.2026 um 20:20 Uhr wurde in der Straße Roter Stich in Waldfischbach-Burgalben ein Gebäudebrand gemeldet.
Auf Grund dessen, dass sich im Gerätehaus Waldfischbach zu dieser Zeit eine größere Anzahl von Wehrangehörigen zum Gerätedienst getroffen hatte, konnte die Löscheinheit Waldfischbach-Burgalben innerhalb kürzester Zeit mit 3 Fahrzeugen ausrücken. Außerdem waren im Erstalarm die Löscheinheiten aus Hermersberg und Steinalben alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt zur 400m entfernten Einsatzstelle war ein größerer Feuerschein am Nachthimmel erkennbar, woraufhin schon auf der Anfahrt Vollalarm für alle Löscheinheiten der Verbandsgemeinde ausgelöst wurde.
Die ersten Einsatzkräfte fanden vor dem betroffenen Haus einen größeren Brand von gelagertem Sperrmüll und Abfall vor, welcher bereits die Fassade und den Dachüberstand in Brand gesteckt hatte. Das Feuer drohte zu diesem Zeitpunkt ins Gebäude überzugreifen. Das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise unbewohnt, sodass keine Personen gefährdet waren.
Durch einen sofort eingeleiteten Löschangriff mit 3 Rohren konnte das Feuer eingedämmt und unter Kontrolle gebracht werden. Das Brandgut vor dem Haus wurde auseinandergeräumt und abgelöscht. Um letzte Brandnester unter der Dacheindeckung und der Schalung ablöschen zu können, musste anschließend die Dachhaut geöffnet werden. Das Gebäudeinnere wurde zur Sicherheit auch überprüft und der Dachboden nach Brandnestern abgesucht.
Die zusätzlich alarmierten Einheiten der Verbandsgemeinde stellten im rückwärtigen Bereitstellungsraum die Einsatzreserve sicher und unterstützten an der Einsatzstelle die örtlichen Kräfte. Mit im Einsatz waren Kräfte der Polizei und Rettungsdienst sowie fast 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 12 Fahrzeugen. Der Einsatz konnte nach 2 Stunden erfolgreich beendet werden.
Wären die Kräfte der örtlichen Einheit nicht schon im Gerätehaus und sofort Einsatzbereit gewesen, wäre das Gebäude in dieser Nacht nicht zu retten gewesen.
Bilder:
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