#16 - Zimmerbrand Waldfischbach
Brand im Dachgeschoss eines Wohnhauses
Kerndaten:
| Einsatzstichwort | B2.08 - Zimmerbrand |
| Einsatzort | Waldfischbach-Burgalben, Lindenstraße |
| Alarmzeit | 01.02.2026 - 17:43 Uhr |
| Alarmierte Einheiten | Hermersberg, Heltersberg, Höheinöd, Schmalenberg, Steinalben, Waldfischbach-Burgalben |
| Ausgerückte Fahrzeuge | FEZ | 1/11-1 | 1/42-1 | 1/46-1 | 1/73-1 | 1/34-1 | 1/19-1 | 3/23-1 | 4/42-1 | 5/42-1 | 6/19-1 | 6/42-1 | SEG-S LK SWP |
Bericht:
Am Sonntag den 01.02.2026 um 17.43 Uhr wurde die Löscheinheit Waldfischbach-Burgalben zu einem Zimmerbrand in die Lindenstraße in Waldfischbach alarmiert.
Beim Eintreffen an der nur 100m von der Feuerwache entfernten Einsatzstelle fanden wir einen ausgedehnten Zimmerbrand im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses vor. Die Bewohner hatten zu diesem Zeitpunkt das Haus noch nicht verlassen und waren auf der Suche nach Ihren Haustieren.
Im ersten Schritt wurden alle Bewohner aus dem Gebäude evakuiert und eine Brandbekämpfung unter Atemschutz im Innenangriff eingeleitet. Die vom Brand betroffenen Bewohner wurden dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.
Gleichzeitig wurde das Einsatzstichwort erhöht und Vollalarm für alle Einheiten der Verbandsgemeinde ausgelöst, sowie zusätzliche Rettungsmittel für die betroffenen Bewohner angefordert. Vor dem Gebäude wurde die Drehleiter in Stellung gebracht um den Trupps im Innenangriff einen zweiten Fluchtweg sicherzustellen.
Ein zwischenzeitlich festgestellter Gasaustritt im Brandraum stellte sich als brennende Gasflasche heraus und konnte schnell gestoppt werden. Während der Löscharbeiten wurden weitere Flüssiggasflaschen, die zu Heizzwecken in der Wohnung standen, aus den Zimmern geborgen und ins Freie geschafft. Die Pfalzwerke stellten sicherheitshalber die Gasversorgung im Gebäude ab, um weitere potentielle Gefahrenquellen auszuschließen.
Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht war, wurde das verbliebene Brandgut aus den vom Brand betroffenen Räumen ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das abgelöschte Brandgut in einen Container verladen und noch am Abend von der Einsatzstelle entsorgt.
Eine vermisste Katze konnte während der Löschmaßnahmen von eine Angriffstrupp gefunden und an die Bewohner des Hauses übergeben werden. Eine weitere vermisste Katze wurde in den Tagen nach dem Brand unversehrt im Haus gefunden. Alle Bewohner und Tiere überstanden den Brand somit ohne größere Verletzungen und Schäden.
Die Wohnung ist nach Abschluss der Löscharbeiten unbewohnbar, die Schadenshöhe dürfte im unteren 6-stelligen Bereich liegen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.
Im Einsatz waren 45 Einsatzkräfte unserer Verbandsgemeinde mit 12 Fahrzeugen. Zusätzlich waren Kräfte der Polizei, Rettungsdienst, Pfalzwerke, Gemeindewerke Bauhof, Containerdienst, SEG-S und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde am Einsatz beteiligt.
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